Durch viel Engagement gelang es 2013 einer kleinen Gruppe mit seinen Sohn Herbert Röck die Fisser Imperial Gerste zu rekultivieren. Sie hauchten der vergessenen „Breia“ – wie die Gerste im Dialekt genannt wird – wieder neues Leben ein.
Mittlerweile ist die Fisser Imperial Gerste im Tiroler Oberland wieder sehr beliebt und wird auf über 70 ha Fläche angebaut. Sie prägt wieder das Bild unserer Landschaft. Samtig glänzen ihre Ähren in der Sonne, jeder Windstoß fährt durch das Feld wie eine sanfte Welle.
Aus dem robusten und qualitativ hochwertigen Korn, das leicht malzig schmeckt, kreieren heute findige Köche, Edelbrenner und Bierbrauer innovative Produkte. Von hochprozentiger Ernte bis g’schmackigem Gersteneintopf, das imperiale Korn aus Fiss spielt alle Stücke
Die Fisser Imperial Gerste steht damit stellvertretend für alle regionalen ‘‘Leckerbissen‘‘ rund um Kulinarik, Natur und Brauchtum, die wir in unserer Heimat erleben dürfen.
Für den typischen Geschmack wird geräuchertes Fleisch wie Speck, Selchfleisch oder Schinkenspeck verwendet. Das verleiht der Suppe eine besondere Würze.
Wenn man die Suppe sämiger möchte, kann man ein wenig Schlagobers oder Milch hinzufügen. Das verstärkt die cremige Konsistenz.
Tiroler Gerstlsuppe schmeckt besonders gut mit frischem Bauernbrot oder einem kräftigen Sauerteigbrot.